Fachanwalt für Arbeitsrecht in Bremen zum Thema Verhalten bei Mobbing

Mobbing

Mobbing bedroht nicht nur Ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz, sondern auch ihre körperliche und psychische Gesundheit. Hier erfahren Sie, was ich für Sie tun kann.

Mobbing

Mobbing-Betroffene befinden sich in einem dauerhaften Stresszustand. Sie leiden unter ständiger innerer Unruhe Die Gedanken kreisen um die Situation und die Beteiligten („Wie können die so mit mir umgehen?“). Die Betroffenen schwanken zwischen Wut, Depression, Sorgen um ihre Zukunft und Minderwertigkeitsgefühlen („Was habe ich falsch gemacht?“). Wenn ein Mobbing-Geschehen länger andauert, ist mit Sicherheit mit körperlichen Erkrankungen (z.B. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsproblemen, Herzrasen, Bluthochdruck, Hörsturz) zu rechnen. Ebenso mit psychischen Erkrankungen.

Nur zu verständlich, dass von Mobbing Betroffene den sehnlichsten Wunsch haben, ein solches Geschehen so schnell wie möglich zu beenden. Ich übe meinen Beruf seriös aus und ich möchte meinen Mandanten sinnvolle Hilfen geben. Aus diesem Grund ist es für mich auch wichtig, die Grenzen meiner Profession zu kennen und meinen Mandanten diese Grenzen zu vermitteln:

Wenn die Situation fortgeschritten ist, wird es keine schnelle Lösung geben. Kein Rechtsanwalt wird in einer solchen Situation eine schnelle Lösung herbeiführen können.Mir würde es natürlich sehr gefallen, wenn ich einen entsprechenden geharnischten Brief an den Mobber schreiben würde oder vielleicht auch mit ihm sprechen würde, wenn dieser dann schamvoll eingestehen würde „ich habe mich falsch verhalten, ich habe gemobbt und ich werde in Zukunft mein Verhalten ändern“.

Leider funktionieren Menschen nicht so.

Diese Vorgehensweise würde die Situation vermutlich sogar noch verschlechtern. Wahrscheinlich wäre damit noch Öl ins Feuer gegossen.

Juristische Mittel müssen mit Überlegung eingesetzt werden, nicht aus dem Bauch heraus. Es muss z.B. auch daran gedacht werden, dass der Mobber sich in seinem Verhalten bestärkt fühlen könnte, wenn ein juristischer Angriff scheitert. „Richtig gute“ Mobber arbeiten schließlich so, dass der Betroffenen möglichst geringe Beweismöglichkeiten hat.

Ich begreife mich erst als die zweite Beratungsinstanz.

Je nach Fall halte ich es für angebracht, dass von Mobbing Betroffene sich an erfahrene nichtjuristische Berater wenden, die ihnen helfen, ihre persönliche Strategie zu entwickeln. Hier kann ich bei einem ersten Zugang und der Formulierung eines Plans helfen.

Wenn das Beraternetzwerk der Betroffenen zu dem Ergebnis kommt, dass juristische Schritte unumgänglich sind, werde ich diese natürlich mit Sorgfalt, Engagement und Nachdruck einleiten.

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